Quick-Links

Wir sind Mitglied

in der GoldWing Föderation Deutschland e.V.
dem Dachverband für alle GoldWinger

Logo GWFD


Wetter in NRW

Aktuell

Regenradar

4. Internationales GW-Treffen der GWFD

 

Teilnehmer:


Andrea u. Joachim Schmidt
Erika u. Harald Weiss
Pedro Schröder
Gerd u. Monika Kornetzky
Hannelore u. Richard Lauscher

Als Gäste der GWRRA District Germany
Marlies und Werner Kessel
Bernhard und Beate Sontag

Tourbericht von H. Weiss

 

10.05.2012
Wir treffen uns pünktlich am Parkplatz Lustheide an der A4. Andrea, Joachim und Pedro sind schon dort. Kurz nach uns treffen noch Monika und Gerd Kornetzky ein. Um 10:00 Uhr fahren wir los. Das Wetter sieht nicht gut aus. Immer wieder fahren wir unter dunklen Wolken hindurch, aus denen hier und da mal ein paar Tropfen fallen. Alles in Allem bleibt es aber bis Olpe trocken. Und von da an wird das Wetter immer besser. Inzwischen haben wir mit den Maschinen Joachim und Andrea mit dem Wohnmobil überholt.

Auf ca. der Hälfte der Strecke halten wir an und tanken. Nebenbei ist auch noch ein kleiner Snack möglich. Und schon hat uns das Wohnmobil wieder überholt.

Wir diskutieren schon, ob wir die Jacken ausziehen, so warm war es inzwischen geworden.

In Eisenach halten wir nochmal kurz an, Andrea und Joachim stoßen zu uns.

In Hohenfelde angekommen, fahren wir zu den verschiedenen Unterkünften.

Unser Campingplatz ist super. Bei der Einfahrt zum Platz treffen wir auch Hannelore und Ritschi. Unsere Unterkunft besteht aus einer sehr schön gelegenen Holzhütte. Ja, und auf dem Weg zum Rest der Mannschaft treffen dann auch die Kessels und die Sontags von der GWRRA ein.

Joachim hat schon alles aufgebaut, als wir zum Platz fahren. Um 20:00 Uhr beginnt die Aufstellung zur Lichterfahrt. In der Menge spielt natürlich jeder mit den mehr oder weiniger vorhandenen techn. Errungenschaften, u. a. auch mit akustischen Effekten. Als dann neben mir mit viel (typischem) Getöse eine Harley angeworfen wird, dachte ich auch erst an einen solcher Akustik-Effekte. Viel schlimmer war jedoch, dass sich dieses Ungetüm direkt vor mir einreihte. Wahsinn, als das Teil vor mir zum Stehen kommt. Die beiden Antennen schlagen wild um sich, das ganze Teil rappelt und wackelt, und die Sozia nickt unentwegt. Heftig.

Aber es war eine schöne Fahrt, unter anderem durch Daasdorf. Typisch für Lichterfahrten in Thüringen sind die vielen Leute am Straßenrand, die uns zujubeln. Immer wieder ein tolles Erlebnis. Kurz nach 22:00 Uhr sind wir wieder am Platz. Erika und ich sind zur Hütte, der Rest noch ins Festzelt.

 

11.05.2012
Nach dem Frühstück, welches Erika und ich im Festzelt einnehmen, treffen wir uns an Schmidtens WoMo. Pedro und Gerd, der ja aus der Gegend kommt, legen die Strecke fest, die wir anschl. bei einer gemeinsamen Ausfahrt unter die Räder nehmen möchten.

Es wird eine herrliche Fahrt durch den Thüringer Wald. Das Thermoeter klettert auf 30 Grad. Leichter Sonnenbrand auf den Armen ist vorprogrammiert. Zwischendurch entschließen wir uns zu einem kleinen Snack und halten an einem der unzähligen Imbisse an, wo die echte Thüringer Rostbratwurst angeboten wird. Gerd und Pedro schaffen es dann auch, nachdem sie den Wirt davon überzeugt haben, dass es bei der Aufnahme der Bestellung von 6 Personen doch besser sei, sich Notizen zu machen, eine Bestellung für je eine der angepriesenen Bratwürste aufzugeben. Was die Beiden anschl. bekommen haben, war, zivilisiert ausgedrückt, nicht unbedingt genießbar. Dies teilten sie auch nachher dem Wirt mit. Der will sich nicht lumpen lassen und bringt für beide eine neue Wurst. Wohlgemerkt, eine Wurst für zwei Personen, die sich beschwert haben. Die zweite Wurst war dann auch warm, jedoch noch schwärzer als die Erste. Man entschloß dann, sich nicht erneut zu beschweren, sonst wäre wahrscheinlich eine dritte Wurst gekommen, und das wollten sich Pedro und Gerd nicht antun.

Gegen Abend streiften uns schließlich die angekündigten Gewitter. Noch vor den ersten Regentropfen ließen wir uns (Erika und ich) mit dem Bootshuttle vom Campingplatz zum Treffengelände übersetzen. Diesen Shuttle hat sich die GWFD einfallen lassen und ich muß sagen, feine Sache, auch wenn das Boot der DLRG nicht dazu geeignet war, mehr als vier Personen gleichzeitig mit zu nehmen. Am WoMo angekommen beginnt es dann auch bald wie aus Eimern zu schütten. Ein wenig zu spät entschließen wir uns, zum Festzelt überzusiedeln. Die Folge: wir kommen leicht durchnäßt dort an. Erika, die auf dem Weg zum Zelt noch irgendeinem Käfer den Weg von der Straße in einen für ihn weniger gefährdeten Bereich zeigen musste, war schon ein wenig mehr naß. Und als sie dann just beim Eingang ins Zelt auch noch einen richtig großen Schwall Wasser vom Zeltdach in den Nacken bekam, war ihr Outfit für die "Miss Wet"-Party perfekt. Doch das hat ihrer und unserer Stimmung keinen Abbruch getan. Die Bilder sprechen Bände.

 

12.05.2012
Es ist kalt geworden nach dem Gewitter vom Vorabend. Das Thermometer wird an diesem Tag die 12 Grad-Marke nicht erreichen. Auf der Suche nach einem Frühstück machen Erika und ich einen kleinen Abstecher nach Kranichfeld und finden dort auch das Gesuchte. Da wir an diesem Tag noch keinen Kontakt zur Gruppe hatten, rief ich Joachim an und fragte, ob auch dort ein paar belegte Brötchen erwünscht sind. Seine Reaktion ließ darauf schließen, dass ich wohl ins Schwarze getroffen hatte.

Wir haben uns dann noch die Rückkehr der geführten Tour angesehen, da Joachim, Andrea und Pedro vorübergehend einen Job als Absperrposten für die GWFD übernommen hatten.

Anschließend sind wir noch ein wenig über den Platz gestreift, haben etwas gegessen um uns dann für eine gepflegte Siesta wieder zu unseren Unterkünften zu begeben.

Gegen 20:30 Uhr haben wir uns dann wieder im Festzelt getroffen, um den letzten Abend bei Musik und Gaudi zu genießen. Leider hat uns da die GWFD einen Strich durch die Rechnung gemacht. Das ohnehin schon recht spärlich besuchte Zelt wurde angescihts der, gelinde gesagt, grausamen Live-Darbietungen schnell noch leerer, und auch wir wollten uns die Folterangriffe auf unsere Ohren nicht viel länger als nötig antun.

 

13.05.2012
Tag der Abreise. Um ca. 10:00 Uhr trafen wir uns am WoMo. Leider war keine Chance mehr zum Frühsücken, da dies nur bis 09:30 Uhr möglich war. Deswegen haben wir uns nicht mehr lange aufgehalten und sind mit vier Maschinen Richtung Heimat aufgebrochen.

Am Rasthof Berfa sind Pedro, Werner und Bernhard dann alleine weitergefahren, da Erika und ich nun doch endlich etwas zum Frühstück brauchten.

Um 14:30 Uhr sind wir zu Hause angekommen.

Fazit: Die lange Vorfreude auf diese Tour hat sich gelohnt. Wir haben viel Spaß gehabt, das Wetter hat weitestgehend mit gespielt, die Maschinen liefen ohne Probleme und keinem ist etwas passiert. Was will man mehr?

Bilder

Wir bitten um Verständnis, dass die Bilder registrierten Mitgliedern vorbehalten sind.


Hier noch ein Nachtrag mit zwei Links auf YouTube von der Veranstaltung:

Film 1
Film 2

Login Form

Suche


Datum und Uhrzeit

Saturday, 25. Mai 2019