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Tourbericht Empfang von 6 Maschinen aus dem Libanon

Teilnehmer:

Als Repräsentanten der  GWFD
Burkhard Wedell
Uwe Blechschmidt
Lothar ?

Von den Gold Wing Riders Erftkreis
Joachim Schmidt
Rainer Engels
Danni Lübkemann-Mancev
Pedro Schröder
Harald Weiss
Detlev Kröger
Anja Jansen

Von den Rheinland Winger
Norbby Esser
Doris Esser
Georg Bermüller
Manni Gronow
Doris Gronov

Leider fehlt hier noch ein Name. Wer den Bericht ließt und den Winger-Freund kennt, möge mir bitte den Namen übermitteln (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Author: Harald Weiß


Der Tag ist vorbei. Ich sitze hier frisch geduscht vor meinem PC und lass den Tag noch einmal Revue passieren.

Geplant war, auf Einladung von Burkhard Wedell, 6 Maschinen aus dem Libanon, besetzt mit 11 Personen, an der  Grenze zwischen Holland und Deutschland in Aachen in Empfang zu nehmen. Die Maschinen sollten gemäß Plan um ca. 08:00 Uhr in Antwerpen gestartet sein. Anschließend wollten wir sie noch ein Stück Richtung Trier begleiten.

Zu Beginn lief auch alles nach Plan. Das Wetter entsprach den Vorhersagen und wir konnten uns auf herrlichstes Motorradwetter freuen.  Ich habe mich mit Joachim pünktlich um 08:50 Uhr am SVG Autohof Eifeltor getroffen. Danni und Rainer kamen auch zum SVG, absolut pünktlich um 09:00 Uhr und wir sind direkt losgefahren. In Düren kurz von der Bahn runter, Anja und Detlev aufgesammelt und weiter Richtung Aachen.

Ich hatte mich mit Joachim verständigt, dass ich vorfahre, da ich das Ziel schon im Navi hatte. Hat Spaß gemacht, mal am Anfang der Kolonne zu fahren und nicht immer am Ende. Doch dann kam Sie wieder, die Diskussion um die Navis. Mein Navi sagte geradeaus, Joachim wollte rechts abbiegen. Also sind wir eben rechts abgebogen, Joachim is ja "el Presidente", schön durch die Stadt, mal links, mal rechts und irgendwann sind wir dann auch am Grenzübergang angekommen.

Es standen schon einige Maschinen dort und wir gesellten uns dazu. Auch Pedro war schon da. Am Ende waren es dann 12 Wings.

Ja, und dann nahm das Unheil seinen Lauf. Burkhard Wedell stand mit den Libanesen in Telefonkontakt. Diese waren nicht, wie geplant, um 08:00 Uhr losgefahren, sondern, aus welchem Grund auch immer, erst 2 Stunden später.

OK, dachten wir uns, dann heißt es jetzt eben 2 Stunden warten, denn wir schätzten die Entfernung Amsterdam - Aachen auf eben diese Zeit. Doch, um es schon vorweg zu nehmen, hatten wir die Rechnung ohne die Freunde aus dem Libanon gemacht.

In dem in Sichtweite befindlichen ALDI wurden die Getränkevorräte aufgestockt. Inzwischen war Lothar als „Erkunder“ losgefahren und kam mit der Info zurück, dass es ca. 400m von unserem Strandort entfernt auf der holländischen Seite ein Straßencafé gab. Wir ließen alle unsere Maschinen an und machten uns auf den Weg.

Wie üblich wurde erst einmal das Mobiliar so hingerückt, wie es sich für eine Gruppe Winger gehört. Bei belegten Brötchen, Kaffee und Kakao ließen wir es uns richtig gutgehen. Die Laune war noch gut. Nach ca. einer Stunde ging es zurück an den alten Standort und wir stellten wieder alle Maschinen zum Empfang auf. 

Nachdem die angedachten 2 Stunden nun deutlich überschritten waren, erhielt Burkhard die Meldung, dass die 6 Maschinen noch in Belgien seien. Noch länger warten. Nun denn.

Nach 3,5 Stunden Wartezeit erreichte uns endlich eine Ankunftsprognose. Noch ca. 30 bis 45 Min. warten. Als auch diese Zeit verstrichen war und wir immer noch keine Maschine aus dem Libanon zu Gesicht bekommen hatten, gewann der Frust die Überhand über die gute Laune. Uwe packte seine Fahnen zusammen und machte sich mit Lothar auf den Heimweg. Böse Zungen vermuteten später, die Freunde aus dem Libanon wären in Antwerpen im Rückwärtsgang von der Fähre gefahren und hätten anschließend vergessen, den 1. Gang einzulegen.

Die Besatzungen der restlichen 10 Maschinen entschieden sich, den Weg nach Hause mit einer Tour durch die Eifel zu verknüpfen und zwischendurch etwas zu essen. Denn, wen wundert’s, Hunger machte sich langsam breit. Leider musste uns Pedro wegen einem Termin in Köln vorzeitig verlassen.

Ziel war ein bekannter Biker Treff nähe Simmerath. Es war im Laufe des Tages nun richtig heiß geworden und wer keinen Hunger hatte, der sehnte sich nach einem kühlen Getränk. Da im Außenbereich zu wenige Sonnenschirme zur Verfügung standen, entschieden wir uns, im Gastraum Platz zu nehmen. Dort wurden wir direkt mit den Fragen konfrontiert, wie viel Personen wir seien und ob wir Essen wollten. Personen 13, Essen ja waren die Antworten. Nachdem uns der nette Herr dann direkt darauf hinwies, dass wir zukünftig doch bitte reservieren möchten, wenn wir mit so vielen Personen dort aufschlagen, ist uns der Appetit erst einmal gründlich vergangen. Die Entscheidung, unser Geld nun doch lieber in einer anderen Lokation zu lassen viel uns nicht schwer. Warum hängen die nicht direkt ein Schild raus „Wegen Reichtum geschlossen!“

So kam es, dass wir nach ca. 15 Min. wieder auf den Wings saßen und hinter Rainer Richtung "Green Mile" fuhren, einem weiteren bekannten Biker Treff in der Eifel. Dort waren wir willkommen und bekamen zu Essen und zu Trinken. Die Laune war inzwischen bei allen wieder gestiegen und wir haben, wie üblich, wenn so viele Winger auf einem Haufen sind, viel gelacht, besonders über die scherzhafte Unterstellung, das Burkhard die Libanesen nur vorgetäuscht hätte und diesen Trick über ganz Deutschland verstreut schon öfters ausprobierte, um die Integrität  und Bereitschaft der regionalen Clubs und Vereine zu testen. Rheinland Winger und Gold Wing Riders Erftkreis brauchen sich da wohl nichts vorwerfen;-))

Detlev, Anja, Danni und Rainer haben sich vor dem erneuten Start von uns verabschiedet.

Nachdem wir auch den Rest der Tour Richtung Köln und Bonn festgelegt hatten, ging es weiter, nun hinter Norbert her, der sich offensichtlich hervorragend auskannte. Wir mussten nicht einmal drehen, haben uns nicht einmal verfahren und haben teils wunderschöne Streckenabschnitte mit vielen Kurven unter den Rädern gehabt. Hey ihr Erftkreiser, geht doch, auch ohne Navi.

Irgendwann haben wir dann das Ahrtal erreicht. Inzwischen meldete sich auch meine Wing mit ein wenig Durst. Wir sprachen über Funk einen Tankstopp in Niederbachem ab. Um zum Schluss der Tour noch einmal so richtig tolle Kurven genießen zu können, bog Norbert Richtung Dernau ab. An dem hinlänglich bekannten Parkplatz hoch über dem Ahrtal hielten wir noch einmal kurz an.  Hier hat sich dann auch Burkhard von uns verabschiedet, der den langen Ritt nach Hannover antreten wollte.

Nach dem Tankstopp, es waren jetzt noch 5 Maschinen übrig, kam Norbert noch auf die tolle Idee mit dem Eis. Schon mehrfach sind wir an diesem heißen Tag an Eisdielen einfach vorbei gefahren. Und jetzt sollte mein heimlicher Wunsch doch noch in Erfüllung gehen? In Niederdollendorf hielten wir bei Norbert’s  Stamm-Eisdiele an und schlemmten noch mal so richtig. Norbert überraschte noch mit einer fast perfekten (klang zumindest so) italienischen Sprache, als er mit dem Personal der Eisdiele sprach.

Jetzt war es aber wirklich Zeit, sich auf den Heimweg zu machen. Die Uhr zeigte irgendwas nach 20:00 Uhr an.

Fazit: Der Tag fing gut an, hat stark nachgelassen um sich zum Schluss doch noch in den positiven Bereich zu bewegen (klingt irgendwie nach Börsenbarometer, oder?).

Zum Platz schaffen habe ich diese älteren Bilder inzwischen vom Server genommen. Wer noch Interesse haben sollte, meldet sich bitte bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

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Thursday, 22. August 2019

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